Quo vadis Datenschutz...?
Die automatisierte Datenverarbeitung, zunehmende Vernetzung, Globalisierung und weltweite Technisierung schaffen Möglichkeiten der unbegrenzten Informations-
gewinnung und -verarbeitung. Mit der Nutzung moderner Datenverarbeitungs- und Kommunikationstechniken sind jedoch nicht nur Vorteile und Nutzen verbunden, sondern auch Risiken für den Einzelnen, für Unternehmen und Behörden sowie für die Gesellschaft insgesamt. In einer digitalisierten Welt, in der Computersysteme weltweit vernetzt sind, können personenbezogene Daten in vielfältiger Weise erhoben, beliebig kombiniert, verändert und ausgewertet werden.

Die Kontrollmöglichkeiten des Einzelnen sind begrenzt, daher wurde das Erheben, Speichern, Auswerten, Verändern, Weitergeben und Löschen personenbezogener Daten durch Datenschutzgesetze reglementiert.
Datenschutz, Datensicherheit und ordnungsgemäße Datenverarbeitung sollen die Beteiligten vor Gefahren schützen und gleichzeitig die Informationsfreiheit, die sog. informationelle Selbstbestimmung, gewährleisten. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schafft durch Informations- und Auskunftsrechte Transparenz für die Betroffenen über die Verarbeitung ihrer Daten. Gleichzeitig verpflichtet es diejenigen, die mit diesen Daten umgehen, die Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Verfälschung zu schützen.